Kollagenhydrolysat steht auf fast jedem hochwertigen Kollagen Produkt. Dennoch fragt man sich beim Lesen kurz, was das eigentlich genau bedeutet.
Was steckt dahinter?
Kollagen in seiner nativen Form besteht aus sehr großen Molekülen – zu groß, um direkt vom Darm aufgenommen zu werden. Kollagenhydrolysat löst dieses Problem: Durch einen enzymatischen Prozess werden die Moleküle in kleinere Bausteine zerlegt, die der Dünndarm aufnehmen und in den Blutkreislauf transportieren kann. Das ist der entscheidende Unterschied zu nativem Kollagen.
Hydrolysiertes Kollagen: Warum die Qualität der Aufspaltung entscheidet
Auch bei hydrolysiertem Kollagen gibt es große Qualitätsunterschiede. Wie fein und gleichmäßig die Moleküle aufgespalten wurden, bestimmt die Bioverfügbarkeit und damit auch, wie viel davon der Körper tatsächlich aufnehmen kann. Hydrolysiertes Kollagen mit unterschiedlich großen Bruchstücken hat eine andere Aufnahmerate als eines mit präzise definierten, kleinen Peptiden.
Das erklärt, warum Dosierungsempfehlungen so weit auseinandergehen. Die Unterschiedlichen Dosierungen von 2,5g und 15g resultieren vor allem aus der Verarbeitungsqualität.
Kollagenpeptide: Was biochemisch passiert
Kollagenpeptide sind kurze Aminosäureketten, die durch die Hydrolyse entstehen. Sie enthalten vor allem Glycin, Prolin und Hydroxyprolin – eine Aminosäurekombination, die in anderen Nahrungsproteinen kaum vorkommt. Nach der Aufnahme zirkulieren diese Verbindungen im Blutkreislauf. Was genau passiert, wird noch wissenschaftlich untersucht. Aussagen über Körperfunktionen, die sich daraus ergeben sollen, sind ohne zugelassene Health Claims nicht zulässig. Im Mittelpunkt steht deshalb die nachweisliche Aufnahme der Peptide selbst.
Kollagen Peptide: Woran man gute Qualität erkennt
Nicht alle Kollagen Peptide sind gleichwertig. Was unterscheidet gute von schlechten? Die Präzision der Aufspaltung und die Einheitlichkeit der Molekülgröße. Gut verarbeitete Kollagen Peptide haben eine definierte Größe, die für maximale Aufnahme ausgelegt ist. Das erlaubt niedrigere Dosierungen, weil der Körper einen größeren Anteil davon aufnehmen kann.
Was Phoebé besonders macht
Phoebé Kollagen Pur enthält Kollagenhydrolysat vom Rind, Typ I und III, mit definierten Peptiden und hoher Bioverfügbarkeit. Deshalb reichen 2,5 g täglich. Die Rohstoffe stammen aus Deutschland, wo auch die gesamte Produktion stattfindet. Die Phoebé Produkte sind stets ISO 22000 zertifiziert. Kein Fett, kein Zucker, keine Aromen, keine Zusatzstoffe. In kalten und heißen Getränken ist das Kollagen geschmacksneutral. Die Wiederbestellquote liegt bei rund 85 Prozent - Phoebé Kollagen Pur überzeugt. Das Produkt wird auch in ausgewählten ärztlichen Praxen verwendet.
Fazit
Kollagenhydrolysat ist ein aufgespaltenes Kollagen mit deutlich besserer Bioverfügbarkeit als natives Kollagen. Wer ein solches Produkt kauft, sollte wissen: Die Qualität der Aufspaltung entscheidet über die Aufnahme, nicht allein die Grammzahl auf der Verpackung. Kollagenhydrolysat ist nicht gleich Kollagenhydrolysat.
